Sehr geehrte Damen und Herren,

derzeit gelten spezielle Maßnahmen vor einer (Neu)Aufnahme, da unsere Mitarbeiter und vor allem unsere Bewohner eines besonderen Schutzes bedürfen. Damit soll das Infektionsrisiko so gering wie möglich gehalten werden.

Aus diesem Grund haben wir ein Informationsblatt entsprechend den Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege für Sie erstellt.

Bitte lassen Sie uns das ausgefüllte Formular mindestens drei Tage vor geplanter Heimaufnahme zukommen.

Dr. Markus Brückel

Sehr geehrte Damen und Herren,

sollten Sie einen Besuch bei uns vereinbart haben, bitten wir Sie, dieses Formular vorab auszufüllen und bei Ihrem Besuch mitzubringen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

 

Dr. Markus Brückel

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben ein umfangreiches Schutzkonzept für unsere Einrichtung ausgearbeitet, um Sie, Ihre Angehörigen und unsere Mitarbeiter zu schützen. Hierbei haben wir uns an den Vorgaben des Gesundheitsministeriums orientiert.

  

Schutzkonzept für Besuchsmöglichkeiten

I.             Ausgangssituation

Die weltweite Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der dadurch hervorgerufenen Erkrankung COVID-19 ist weiterhin nicht gebannt und die Anzahl der Infizierten, teilweise schwersterkrankten und verstorbenen Menschen immer noch zunehmend.

Besonders die Bewohner von vollstationären Pflegeeinrichtungen sind dabei eine besonders gefährdete Gruppe; ihr Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ist überdurchschnittlich hoch. Darüber hinaus besteht bei Auftreten einer COVID-19-Erkrankung in der Einrichtung aufgrund der gemeinsamen räumlichen Unterbringung, der Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten und z.T. nahem physischen Kontakt bei pflegerischen, betreuenden und therapeutischen Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko für den Erwerb einer Infektion. Diese Situation erfordert den Einsatz breitgefächerter Strategien für die Prävention des Auftretens und der Weiterverbreitung einer COVID-19-Erkrankung innerhalb der Einrichtung sowie nach extern.

 

II.           Voraussetzungen für eine Abweichung vom Besuchsverbot

Grundsätzlich ist in den stationären Pflegeeinrichtungen und den stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen das in Bayern erlassene generelle Besuchsverbot weiterhin in Kraft. Ausnahmen bestehen für nahe Angehörige (Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister) oder einer weiteren festen Person (Bezugsperson).

Die Besuchszeiten sind in allen Fällen durch die Einrichtung festzulegen. Die Einrichtung kann insbesondere bei der Beurteilung eines möglichen Infektionsgeschehens Einschränkungen vornehmen und im Zweifel von ihrem Hausrecht Gebrauch machen.

Für die Besucher gilt eine Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung, sog. Community-Maske), die diese grundsätzlich mitzubringen haben. Das Schutz- und Hygienekonzept der Einrichtung kann auch weitergehende Anforderungen aus Infektionsschutzgründen enthalten, etwa dass anstelle einer Mund-Nasen-Bedeckung ein Mund-Nasen-Schutz während des Besuches zu tragen ist.

Grundsätzlich sind die Angehörigen bzw. Bezugspersonen für die besondere Gefährdungslage in den Einrichtungen zu sensibilisieren und dafür zu werben, die Notwendigkeit eines persönlichen (anstelle eines virtuellen) Besuchs umfassend abzuwägen.

Nachfolgend sind deshalb Regelungen für unser einrichtungsindividuelles Schutzkonzept aufgeführt, welches das Ziel haben, das Infektionsrisiko für die Bewohner, die Mitbewohner sowie die Mitarbeiter in der Pflege, Betreuung und Therapie soweit wie möglich zu reduzieren. In der Organisation der Besuche ist die anfallende Mehrbelastung für die Mitarbeiter, welche durch diese besonderen Schutzmaßnahmen und Begleitung der Besuche eingebunden sind, zu berücksichtigen. Auch die Verfügbarkeit der Örtlichkeiten und der Einfluss auf die Tagesstruktur aller Bewohner darf in der Gesamtplanung nicht vernachlässigt werden.

 

III.         Regelungen zum Schutzkonzept gemäß 4. BayIfSMV

Grundsätzlich sind die Angehörigen bzw. Bezugspersonen für die besondere Gefährdungslage in den Einrichtungen zu sensibilisieren und dafür zu werben, die Notwendigkeit eines persönlichen (anstelle eines virtuellen) Besuchs umfassend abzuwägen.

 

A.            Besucherkreis

Aus Gründen des Infektionsschutzes ist der Kreis der möglichen Besucher auf nahe Angehörige / Bezugspersonen begrenzt.

 

B.           Besucheranzahl

Die Anzahl der gleichzeitigen Besuche pro Bewohner ist grundsätzlich auf eine Person begrenzt.

 

C.           Besuchsintervalle

Ein Ziel des Schutzkonzeptes ist es, einen Besuch regelmäßig, bis zu einmal täglich, ermöglichen zu können.

 

D.           Besuchsvorbehalt

Besuchsmöglichkeiten stehen unter dem Vorbehalt einer personellen Absicherung in der Pflege, Betreuung und Therapie der Bewohner. Besuche setzen besondere Schutzvorkehrungen voraus und müssen im Übrigen personell gut vorbereitet und begleitet werden. Beginnend mit dem Eintreffen des Besuchs, der Hygieneeinweisung und der Begleitung zum Besuchsort (Besucher nur im Außenbereich, im Ausnahmefall auch Besucher im Innenbereich) muss zu jeder Zeit gewährleistet sein, dass die Schutzmaßnahmen eingehalten werden können und die Versorgung der Bewohner dadurch nicht gefährdet wird.

 

E.            Zeitrahmen und -korridore

Die Besuchsdauer sollte möglichst 30 Minuten nicht überschreiten. Jeder Besuch ist grundsätzlich spätestens zwei Tage vorher telefonisch mit dem hierfür entscheidungsbefugten Mitarbeiter der Einrichtung (in der Regel die PDL, WBL oder verantwortliche Person der Sozialen Betreuung) abzustimmen. Der Zeitkorridor richtet sich nach den einrichtungsindividuellen Gegebenheiten. Zur besseren Planung sind feste Besuchskorridore einzurichten und diese an die Angehörigen zu kommunizieren.

 

F.            Sonstige Voraussetzungen

  • Jeder Besucher hat vor seinem Besuch angemessene Hygienemaßnahmen zu treffen. Während der gesamten Dauer des Besuchs besteht Maskenpflicht, in der Regel ist anstelle einer Mund-Nasen-Bedeckung ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen.
  • Der Besucher ist beim Eintreffen in der Einrichtung durch einen Mitarbeiter der Einrichtung zu empfangen und in die erforderlichen Schutzbestimmungen (Hygieneregeln, Abstandsgebot, Maskenpflicht, Besuchsdauer, Aufsuchen der Besuchsstätte im Außenbereich usw.) einzuweisen.
  • Besuchern mit einschlägigen Symptomen ist das Betreten der Einrichtung nicht gestattet.
  • Der Besuch ist schriftlich auf einem Formblatt und zusätzlich im Dokumentationssystem zu registrieren.
  • Bei Auftreten eines meldepflichtigen Infektionsgeschehens haben jedwede Besuche zumindest bis zu einer erfolgten Abstimmung mit dem Gesundheitsamt zu unterbleiben.
  • Die Besucher halten sich grundsätzlich zur Minimierung des Ansteckungsrisikos im Außenbereich (im Ausnahmefalle auch im Innenbereich) auf.


G.           Regelungen des Schutzkonzepts für mobile bzw. bedingt mobilitätseingeschränkte Bewohner

Die als Besuchsorte geeigneten Bereiche müssen so dimensioniert sein, dass die gesetzlich erforderlichen Mindestabstände (mind. 1,5 m) jederzeit eingehalten werden können. Ein deutlich darüber hinaus gehender Sicherheitsabstand (mind. 3,0 m) wird von uns bevorzugt.

Zur jederzeitigen Einhaltung des Sicherheitsabstands zwischen Besucher und Bewohner sind entsprechende bauliche Voraussetzungen zu schaffen, bspw. ein oder mehrere Tische zwischen dem Bewohner und dem Besucher.

Um ein Unterschreiten des Sicherheitsabstands jederzeit zu vermeiden (z.B. im Falle eines plötzlichen Hilfebedarfs), ist die rasche Verfügbarkeit eines Mitarbeiters unserer Einrichtung für die Dauer des gesamten Besuchs sicherzustellen (in unmittelbarer Sichtweite).

Die Kontaktflächen sind nach Ende des Besuchs desinfizierend zu reinigen.

 

H.           Regelungen des Schutzkonzepts für immobile Bewohner

Für Bewohner, die aufgrund ihres körperlichen Zustands als überwiegend oder vollständig immobil zu betrachten sind und bei denen eine Rollstuhl- bzw. Pflegerollstuhlfähigkeit nicht gegeben ist, ist die Ermöglichung eines Besuchs auch aufgrund des in der Regel schlechteren Allgemeinzustandes und des nochmals erhöhten Risikos im Falle einer COVID-19-Erkrankung nur unter besonderen im Einzelfall festzulegenden Schutzmaßnahmen möglich.

Es sind hier vorrangig elektronische Kommunikationswege, z.B. mittels Telefon bzw. Videotelefonie (z.B. Skype) anzubieten.

 

08.05.2020

Dr. Markus Brückel

Das Besuchsverbot bleibt bestehen, allerdings mit Lockerungen ab Samstag, den 09.05.2020.

Zuvor muss ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept für die Einrichtung erstellt werden, an dem wir im Moment arbeiten. 

Ganz sicher ist allerdings: Jeder einzelne Besuch muss nach wie vor vorher detailliert mit der Pflegedienst-/Einrichtungsleitung abgestimmt werden, um den größtmöglichen Schutz für unsere Bewohner und Mitarbeiter gewährleisten zu können.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Wichtigste vorweg:

Unser größtes Anliegen ist der Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter! 

Obwohl dies bekanntermaßen unmittelbar mit einem allgemeinen Besuchsverbot in unseren Einrichtungen einhergeht, muss sich aber keiner Gedanken um eine drohende Vereinsamung der Bewohner machen. Wir sind hinsichtlich Soziale Betreuung, die natürlich unvermindert weitergeht, sehr gut aufgestellt. Unsere Einrichtungen verfügen zudem jeweils über einen großen Garten, sodass die Bewohner jederzeit an die frische Luft können. Gerade jetzt genießen sie dort den Frühling umso mehr.

Insbesondere über FaceTime, über Skype und mit Hilfe von Briefen und Postkarten halten die Bewohner weiterhin Kontakt zu den Angehörigen. Wenn die Distanzregeln eingehalten werden können, so sind sogar Besuche von Angehörigen nach vorheriger Absprache mit der Einrichtungsleitung möglich - allerdings nur mit einem weiten Abstand und am Rande unseres Anwesens.

Alle Abstands- und Hygieneregeln müssen sorgfältig eingehalten werden, was wir selbstverständlich zuverlässig machen. Allerdings ist es notwendig, entsprechende Schutzausrüstung zu tragen. Das ist im Moment aufgrund der allgemeinen Knappheit unser größtes Problem. Zum Glück haben wir uns rechtzeitig vor der Pandemie mit Schutzausrüstung, wie entsprechenden Masken und Kitteln, eingedeckt. Allerdings geht dieser Vorrat nun langsam zur Neige. Aus verschiedenen privaten und öffentlichen Quellen bekommen wir dankenswerterweise Nachschub.

In Birnfeld haben wir am 24.03.2020 eine Bewohnerin im sehr schlechten Allgemeinzustand vom Krankenhaus zurückverlegt bekommen, nachdem diese dort ca. einen Monat behandelt wurde. Nach wenigen Tagen zeigte sie bei uns Symptome und kurz darauf stand fest, dass sie mit dem Corona-Virus infiziert ist. Sofort nach der Krankenhausrückkehr haben unsere Mitarbeiter die Bewohnerin allerdings fortlaufend entsprechend unseren strengen Hygienestandards und ausschließlich mit Schutzausrüstung versorgt. Alle Bewohner des Hauptgebäudes und des Südbaus sowie alle betreffenden Mitarbeiter wurden mindestens einmal, besonders betroffenen Personen sogar zweimal negativ auf das Corona-Virus getestet, d. h. keine der Bewohner und betreffenden Mitarbeiter ist infiziert. Die strengen hygienischen Maßnahmen und disziplinierten Anstrengungen haben gewirkt!

Wir tun alles, um das Corona-Virus von unseren Einrichtungen fernzuhalten. Man muss aber in aller Ehrlichkeit sagen, dass die Gefahr weiterhin droht. Das Corona-Virus ist unsichtbar und kann überall lauern. Deshalb gibt es für uns auch keinen Grund, jetzt in irgendeiner Weise in unseren Bemühungen nachzulassen. Zum Glück können wir uns jederzeit auf unsere professionell arbeitenden Mitarbeiter verlassen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Seniorenheim                                                 Seniorenstift

„Barockschloss Birnfeld“                                  „Friedrichsheim“

 

Dr. Markus Brückel

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Mittlerweile dürfte uns allen klar sein, dass das Coronavirus nicht einfach spurlos an uns vorbei geht. Der Ton ist rauer geworden, die Nerven liegen blank und jeder ist auf seine Art und Weise angespannt. Sicherlich leidet die eine oder andere Beziehung zur Zeit; manche Beziehungen werden aber intensiver durch die Corona-Bedrohung.

Aber es ist unerheblich, wie sehr das Coronavirus unsere Tagesgestaltung übernommen hat und uns den Schlaf raubt, denn meine Frau und ich möchten auf keinen Fall versäumen, Ihnen wenigstens zu Ostern mit einer kleinen Süßigkeit zu danken.

Danke, dass Sie uns vertrauen in dieser ereignisreichen Zeit!
Danke, dass Sie nicht in Panik verfallen!
Danke, dass Sie Verständnis zeigen, wenn auch wir manchmal ratlos sind!
Danke, dass Sie alle notwendigen Maßnahmen klaglos ertragen!
Danke, dass Sie alles dafür tun, Schaden von unseren Bewohnern und somit von Ihrem und unserem Unternehmen fernzuhalten!
Danke, dass Sie bei uns arbeiten!

 

Wir wünschen Ihnen trotz alledem viele ruhige und entspannende Minuten zu Ostern!

Lassen Sie uns alle gesund bleiben!

 

Barbara und Dr. Markus Brückel