Das StMGP hat durch die „Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ angeordnet, dass die bisher geltende Besuchsregelung mindestens bis zum 05.07.2020 verlängert wird, um Bewohner sowie Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.
Da es sich bei unseren Bewohnern um eine höchst anfällige Gruppe, eine Risikogruppe, handelt, werden wir selbstverständlich weiterhin die Besuche wie behördlich angeordnet koordinieren.
 
Das stellt uns alle allerdings seit Mai vor umfassende Herausforderungen. Unsere Mitarbeiter haben ihr soziales Leben eingeschränkt, um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten. Zusätzlich zu den umfangreichen Schutzmaßnahmen, die wir durchführen, leidet vor allem die Soziale Betreuung unter der Doppelbelastung: Die Koordination und Begleitung der Besuche bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Betreuung für die Bewohner.
 
Wir nehmen diesen zusätzlichen Stress gerne in Kauf, denn der Schutz für Ihre Angehörigen und unsere Mitarbeiter hat oberste Priorität. 
 
Dennoch müssen wir hier auf Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis setzen.
 
Bitte melden Sie Ihren Besuch drei Tage vorher an, dass man diesen koordinieren kann, denn die Koordination und Begleitung der Besuche sowie die daraus folgenden hygienischen Maßnahmen sind sehr zeitintensiv. Bei einem 30-minütigen Besuch kann man bspw. inklusive der Vor- und Nachbereitung mit ungefähr 1,5 Stunden Zeitaufwand rechnen - und das pro Bewohner. Bitte nehmen Sie beim Planen Ihrer Besuche dahingehend Rücksicht, vor allem wenn an dem von Ihnen angestrebten Tag schon alle Termine vergeben sind.
 
Sollten Sie einen Besuch vereinbart haben oder wollen, denken Sie bitte an das von Ihnen auszufüllende Besuchsformular auf unserer Homepage. Darin sind die Besuchsregeln auch noch einmal kompakt zusammengefasst.
 
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
 
Dr. Markus Brückel

Sehr geehrte Damen und Herren,

derzeit gelten spezielle Maßnahmen vor einer (Neu)Aufnahme, da unsere Mitarbeiter und vor allem unsere Bewohner eines besonderen Schutzes bedürfen. Damit soll das Infektionsrisiko so gering wie möglich gehalten werden.

Aus diesem Grund haben wir ein Informationsblatt entsprechend den Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege für Sie erstellt.

Bitte lassen Sie uns das ausgefüllte Formular mindestens drei Tage vor geplanter Heimaufnahme zukommen.

Dr. Markus Brückel

Das Besuchsverbot bleibt bestehen, allerdings mit Lockerungen ab Samstag, den 09.05.2020.

Zuvor muss ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept für die Einrichtung erstellt werden, an dem wir im Moment arbeiten. 

Ganz sicher ist allerdings: Jeder einzelne Besuch muss nach wie vor vorher detailliert mit der Pflegedienst-/Einrichtungsleitung abgestimmt werden, um den größtmöglichen Schutz für unsere Bewohner und Mitarbeiter gewährleisten zu können.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Wichtigste vorweg:

Unser größtes Anliegen ist der Schutz unserer Bewohner und Mitarbeiter! 

Obwohl dies bekanntermaßen unmittelbar mit einem allgemeinen Besuchsverbot in unseren Einrichtungen einhergeht, muss sich aber keiner Gedanken um eine drohende Vereinsamung der Bewohner machen. Wir sind hinsichtlich Soziale Betreuung, die natürlich unvermindert weitergeht, sehr gut aufgestellt. Unsere Einrichtungen verfügen zudem jeweils über einen großen Garten, sodass die Bewohner jederzeit an die frische Luft können. Gerade jetzt genießen sie dort den Frühling umso mehr.

Insbesondere über FaceTime, über Skype und mit Hilfe von Briefen und Postkarten halten die Bewohner weiterhin Kontakt zu den Angehörigen. Wenn die Distanzregeln eingehalten werden können, so sind sogar Besuche von Angehörigen nach vorheriger Absprache mit der Einrichtungsleitung möglich - allerdings nur mit einem weiten Abstand und am Rande unseres Anwesens.

Alle Abstands- und Hygieneregeln müssen sorgfältig eingehalten werden, was wir selbstverständlich zuverlässig machen. Allerdings ist es notwendig, entsprechende Schutzausrüstung zu tragen. Das ist im Moment aufgrund der allgemeinen Knappheit unser größtes Problem. Zum Glück haben wir uns rechtzeitig vor der Pandemie mit Schutzausrüstung, wie entsprechenden Masken und Kitteln, eingedeckt. Allerdings geht dieser Vorrat nun langsam zur Neige. Aus verschiedenen privaten und öffentlichen Quellen bekommen wir dankenswerterweise Nachschub.

In Birnfeld haben wir am 24.03.2020 eine Bewohnerin im sehr schlechten Allgemeinzustand vom Krankenhaus zurückverlegt bekommen, nachdem diese dort ca. einen Monat behandelt wurde. Nach wenigen Tagen zeigte sie bei uns Symptome und kurz darauf stand fest, dass sie mit dem Corona-Virus infiziert ist. Sofort nach der Krankenhausrückkehr haben unsere Mitarbeiter die Bewohnerin allerdings fortlaufend entsprechend unseren strengen Hygienestandards und ausschließlich mit Schutzausrüstung versorgt. Alle Bewohner des Hauptgebäudes und des Südbaus sowie alle betreffenden Mitarbeiter wurden mindestens einmal, besonders betroffenen Personen sogar zweimal negativ auf das Corona-Virus getestet, d. h. keine der Bewohner und betreffenden Mitarbeiter ist infiziert. Die strengen hygienischen Maßnahmen und disziplinierten Anstrengungen haben gewirkt!

Wir tun alles, um das Corona-Virus von unseren Einrichtungen fernzuhalten. Man muss aber in aller Ehrlichkeit sagen, dass die Gefahr weiterhin droht. Das Corona-Virus ist unsichtbar und kann überall lauern. Deshalb gibt es für uns auch keinen Grund, jetzt in irgendeiner Weise in unseren Bemühungen nachzulassen. Zum Glück können wir uns jederzeit auf unsere professionell arbeitenden Mitarbeiter verlassen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Seniorenheim                                                 Seniorenstift

„Barockschloss Birnfeld“                                  „Friedrichsheim“

 

Dr. Markus Brückel

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Mittlerweile dürfte uns allen klar sein, dass das Coronavirus nicht einfach spurlos an uns vorbei geht. Der Ton ist rauer geworden, die Nerven liegen blank und jeder ist auf seine Art und Weise angespannt. Sicherlich leidet die eine oder andere Beziehung zur Zeit; manche Beziehungen werden aber intensiver durch die Corona-Bedrohung.

Aber es ist unerheblich, wie sehr das Coronavirus unsere Tagesgestaltung übernommen hat und uns den Schlaf raubt, denn meine Frau und ich möchten auf keinen Fall versäumen, Ihnen wenigstens zu Ostern mit einer kleinen Süßigkeit zu danken.

Danke, dass Sie uns vertrauen in dieser ereignisreichen Zeit!
Danke, dass Sie nicht in Panik verfallen!
Danke, dass Sie Verständnis zeigen, wenn auch wir manchmal ratlos sind!
Danke, dass Sie alle notwendigen Maßnahmen klaglos ertragen!
Danke, dass Sie alles dafür tun, Schaden von unseren Bewohnern und somit von Ihrem und unserem Unternehmen fernzuhalten!
Danke, dass Sie bei uns arbeiten!

 

Wir wünschen Ihnen trotz alledem viele ruhige und entspannende Minuten zu Ostern!

Lassen Sie uns alle gesund bleiben!

 

Barbara und Dr. Markus Brückel

Liebe Angehörige,

wir alle gehen gerade durch schwierige Zeiten. Ganz Deutschland befindet sich derzeit in einer Ausnahmesituation, die uns alle vor große, noch nie da gewesene Herausforderungen stellt. Da einige Menschen, wie vor allem auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner, mehr betroffen sind von der Situation als andere, benötigt es nicht nur strikte Regelungen, sondern auch gegenseitiges Verständnis.

Das u. a. vom Freistaat Bayern erlassene Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen ist eine unverzichtbare Maßnahme, um Ihre Lieben und auch die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen. Wir können nachvollziehen, dass Sie sich sehr um Ihre Angehörigen sorgen. Deshalb: Seien Sie sich sicher, dass wir alle notwendigen Maßnahmen durchführen, um das Ansteckungsrisiko in unserem Haus zu minimieren. Dazu gehört neben der ohnehin empfindlichen Einhaltung der Hygienemaßnahmen auch die strikte Umsetzung unseres betrieblichen Pandemieplans. Zudem stehen wir im ständigen Austausch mit dem Gesundheitsamt.

Obwohl unsere Bewohnerinnen und Bewohner in diesen Tagen den persönlichen Kontakt sicherlich genauso vermissen wie Sie, werden Ihre Lieben gewiss nicht vereinsamen! Wir haben eine erstklassige Soziale Betreuung, die sieben Tage in der Woche für abwechslungsreiche Stunden sorgt. Natürlich dürfen Sie trotzdem gerne Briefe und Karten schreiben und selbstverständlich können Sie wie bisher telefonisch Kontakt zu Ihren Angehörigen aufnehmen.

Trotz der hohen Belastungen in diesen Tagen stellen unsere Mitarbeiter tagtäglich die notwendige Unterstützung und Fürsorge für Ihre Lieben unter größter Einsatzbereitschaft sicher. Sie übernehmen Verantwortung und Sorge für die Gesundheit derer, die Sie uns anvertraut haben!

Das Team vom Seniorenstift Friedrichsheim ist vorbereitet: Wir verfolgen aufmerksam die aktuellen Entwicklungen in Deutschland und passen, wenn nötig, unsere Notfallpläne laufend an die Vorgaben und Empfehlungen der Gesundheitsämter und des Robert Koch Instituts (RKI) an.

Bitte informieren Sie ggf. auch weitere Angehörige!

Wir wünschen Ihnen für die bevorstehende Zeit alles Gute. Geben Sie auf sich und Ihre Mitmenschen Acht, handeln Sie verantwortungsvoll und vor allem: Bleiben Sie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Markus Brückel